
EURASISCHE SPIRITUALITÄT

Der Frühling hat etwas Magisches – Leben bricht aus allen Poren der Natur, die kurz zuvor noch völlig tot schien. Temperaturen steigen, Säfte quellen, die Stimmung hebt sich. Zu Zeiten, die noch am Rhythmus des Natürlichen hingen, entstanden daraus viele Bräuche. Der Winter wurde ausgetrieben, böse Geister hat man mit Feuer gebannt, Mondfeste und Tänze unter Bäumen waren der spirituelle Auftakt für den Neubeginn. Die Gepflogenheiten dabei waren heidnisch, wild und in den Augen der zur Allmacht aufsteigenden christlichen Kirche voller Sünde und Unzucht. Viele haben sich dennoch erhalten und künden noch heute von der Magie des Frühlingszaubers.

EUROPÄISCHE SICHERHEIT
Ein Kommentar

INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN
Am 29. November 2009 legte Russland dieses Projekt vor. Seither ist es merkwürdig still, was die Beschäftigung der „Staatengemeinschaft“ mit den weit reichenden Vorschlägen des Kremls betrifft. Das Eurasische Magazin stellt den Text hiermit vor.

EURASISCHE SPIRITUALITÄT

Vor einem Jahr ist das Buch „Der Heidenschwanz – zwölf Geheimnisse für ein starkes Leben“ im Eurasischen Verlag erschienen, der auch das Eurasische Magazin herausgibt. Dieses Werk von Georg Friedrich Wick fand sehr viel Beachtung. Tiefe Lebensweisheit, überraschende Erkenntnisse, geheimnisvolle Offenbarungen machen den Erfolg aus. Im EM sind inzwischen auch zwei Reportagen von Wanderungen auf den magischen Pfaden der geomantischen Höhenlinie erschienen. Wir möchten hiermit unseren treuen Lesern ein kleines Weihnachtsgeschenk überreichen, indem wir Auszüge aus dem Buch veröffentlichen.

EURASISCHE SPIRITUALITÄT

Wanderungen entlang der Europäischen Wasserscheide auf der Schwäbischen Alb. Magische Erlebnisse und erholsame Touren auf neuartigen Wegen durch den Kontinent. Die Route ist Teil des nirgendwo unterbrochenen geomantischen Höhenstroms Eurasiens zwischen Spanien und dem Ural.

EURASISCHE SPIRITUALITÄT

Gewunden wie eine Balkan-Viper, aber gut asphaltiert, schlängelt sich der Weg durchs nordmakedonische Mittelgebirge bis hinauf zum „Taticev kamen“ (Vater-Stein) beim Dörfchen Kokino. Schön ist diese Grenzregion zu Serbien, aber auch bitter arm. Die wenigen Siedlungen wären mehr oder weniger menschenleer, würden sie nicht auch Posten der Grenzpolizei und der Feuerwehr beherbergen. Nun sollen gezielte Investitionen von Regierung und Europäischer Union mehr touristisches Leben in die Region bringen.

EURASISCHE SPIRITUALITÄT

Magische Erlebnisse und erholsame Touren auf neuartigen Wegen durch den Kontinent. Die vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnete Route ist Teil des nirgendwo unterbrochenen geomantischen Höhenstroms Eurasiens zwischen Spanien und dem Ural.

GEOPOLITIK

Auch nach gut hundert Jahren sind Halford J. Mackinders Aussagen zum „geografischen Drehpunkt der Geschichte“ von überraschend politischer Relevanz

EM-INTERVIEW

Die Amerikaner werden sich in den kommenden Jahren auf sich selbst zurückziehen wie nach dem ersten Weltkrieg und nicht mehr den Beschützer Europas spielen. Da die EU nicht nur die Rohstoffe Russlands braucht, sondern auch seine zivilisatorische Kraft, werden die Europäer um Russland kämpfen müssen. Das sagt der Russlandexperte Alexander Rahr voraus.

EURASISCHE SPIRITUALITÄT
Schon in der isländischen Edda, der Skaldendichtung unserer Ahnen über Götter und Helden steht es geschrieben: Aus des Ur-Riesen Ymirs Fleisch ward die Erde geschaffen, aus seinem Blute das brausende Meer, aus seinem Schädel das Himmelsdach.

DOLLAR
Die Chinesen sind die größten Gläubiger der USA. Doch ihr Vertrauen in das US-Zahlungsmittel Dollar schwindet. Denn die Schulden der Amerikaner in China sind schon fast so groß wie das US-Haushaltsdefizit. Im Reich der Mitte sinnt man auf eine Neuregelung der Weltwährungsreserven. In Südamerika ist man bereits dabei zu handeln.

EURASIENS TIERWELT

Klimaereignisse ließen die Eiszeit-Riesen bis weit über den 40. Breitengrad wandern. In der spanischen Provinz Granada fanden sie vor vierzigtausend Jahren eine schmackhafte Speisekarte vor.

DOLLAR
Die Zeiten des Dollars als globale Leit- und Reservewährung gehen unweigerlich zu Ende. Darin sind sich die Währungsexperten nahezu weltweit einig. Offen ist noch, wann eine neue Leitwährung aus der Taufe gehoben wird und welche es sein wird. Aber ob Euro, chinesischer Renminbi oder gemischter Währungskorb: Es wird in jedem Fall eine überwiegend eurasische Währung sein, die den Dollar ablöst.

EM-INTERVIEW

Wie das Leben in den Höhlen und auf der Jagd der eiszeitlichen Jäger vonstatten ging, hat Jürgen Werner in einer Erzählung dargestellt. Wir sprachen mit ihm über seine Beweggründe und über die Kenntnisse, die er von den frühen Bewohnern an der Urdonau und in den Albtälern zusammengetragen hat.

EURASISCHE SPIRITUALITÄT

Ein sensationeller neuer Fund auf der Schwäbischen Alb hat wieder einmal bestätigt: am geomantischen Höhenpfad der großen Europäischen Wasserscheide lebte das erste Kulturvolk der Welt. Hier hat der moderne Mensch seinen kulturellen Siegeszug begonnen und auch die erdverbundenen Formen einer eurasischen Spiritualität entwickelt.

EURASISCHE SPIRITUALITÄT

Die menschliche Seele ist etwas Reales. Das hat die Wissenschaft erkannt. Und sie ist bei vielen Menschen oft verletzt. Durch spirituelle, meditative Musik bewirkt der Komponist Alexander Sojnikow eine „Gesundung durch Harmonie“, „Gesundung durch Liebe“ und „Gesundung durch geistige Reinigung“. Der Heiler Jewgeni Awerbuch verstärkt diese Wirkung durch biogenetische Aufladung. Was ein Bestseller-Autor der Quantenphysik dazu sagt und was in dem mystischen Erfolgsbuch „Der Heidenschwanz“ zu diesem Thema steht, lesen Sie hier.

EURASISCHE SPIRITUALITÄT

„Zwölf Geheimnisse für ein starkes Leben“ sind das Vermächtnis des alten Uralers, der zwölfmal über den „Heidenpfad“ gewandert ist. Dieser Höhenstrom der alten Welt ist ein Landrücken, der von Spanien bis zum Ural reicht und die Lebenslinie des Kontinents bildet. Die Geheimnisse des Uralers sind auf einer ledernen Schriftrolle eingebrannt, die der ruhelose Wanderer zwischen Ost und West am Leib trägt und die er selbst den „Heidenschwanz“ nennt. Er ist der letzte eines tausend Jahre alten Geschlechts.

EUROPA

Unter diesem Titel hat das Berliner Institut für Bevölkerung und Entwicklung im September 2008 eine Untersuchung über die Zukunftsfähigkeit von 285 europäischen Regionen vorgelegt. Diese erstmals in solcher Gründlichkeit durchgeführte Studie führt zu aufregenden Ergebnissen. Viele Stereotypen über fortschrittliche und zurückgebliebene Regionen sind längst obsolet. Das einstige Agrarland Oberbayern rangiert fast 100 Plätze vor der Rheinmetropole Köln, Island ist der Superstar und Niederschlesien bildet das Schlusslicht. Steffen Kröhnert, Iris Hoßman und Reiner Klingholz sind die Autoren des Buches über Europa, das im Sommer des Krisenjahrs 2008 abgeschlossen wurde. Kurz danach schlitterte Island in die Pleite. In ein paar Jahren wird sich zeigen, was die anderen Aussagen der Studie wert sind.

EURASIEN

Auf einer internationalen Eisenbahnkonferenz in Sotschi stellte die russische Bahn grandiose Modernisierungspläne vor. Auch von einer Beteiligung bei der Deutschen Bahn ist die Rede. Die Absicht stößt auf Gegenliebe: Der deutsche Bahnchef Mehdorn will ebenfalls seit langem eine Zusammenarbeit mit Russland.

EM-INTERVIEW

Über das Verhältnis der Europäischen Union zur werdenden Großmacht China, über die wachsende Bedeutung der ASEAN-Staaten und die Politik der EU für diesen Raum sprach das Eurasische Magazin mit Dr. Sebastian Bersick von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin.

GEORGIEN

Die Konflikte zwischen Georgien und Russland führen seit langem zu erheblichen Spannungen in der gesamten Region. Unser Autor hat dazu im Eurasischen Magazin 03-08 eine umfangreiche Arbeit vorgestellt. Hier der zweite Teil, der sich den Beziehungen Georgiens zur Russischen Föderation widmet.

GEOPOLITIK

Solange Georgien in die NATO dränge, werde es seine Probleme mit den Abchasen und Südosseten nicht lösen können, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow
unmissverständlich. Jetzt hat Moskau gezeigt, welchen Druck es in dieser Angelegenheit aufzubauen gewillt ist. Es nimmt konsularische Beziehungen zu den abtrünnigen Gebieten auf und stärkt den Separatisten damit gehörig den Rücken. Keine Frage: Der Kreml ist zurück im großen eurasischen Spiel und offenbar nicht mehr gewillt, die Ausbreitung der NATO bis an seine unmittelbaren Grenzen ohne Gegenwehr hinzunehmen.

ASTRONOMIE

Die erste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte wurde 1999 im Herzen Europas gefunden: bei Nebra in Sachsen-Anhalt. Sie ist ein Schatz aus Bronze und Gold, 3.600 Jahre alt und zeigt erstaunlich präzise den Kosmos, so wie er sich auch heute noch darstellt. Vom 08. März bis 01. Juni 2008 wird eine Kopie der geheimnisvollen „Himmelsscheibe von Nebra“ im Archäologischen Museum zu Frankfurt unter dem Titel „Ein Himmel auf Erden“ zu sehen sein. Sie hat weit reichende archäologische Bezüge und Berührungspunkte von Kleinasien bis nach Schottland und vom hohen Norden bis zum Mittelmeer.

REISE

Seit dem 26. Dezember 2007 ist der Münchner Thomas Bauer auf einer Reise, die ihn zunächst von der laotischen Hauptstadt Vientiane dem Verlauf des Mekongs südwärts folgend nach Phnom Penh führte. Von dort geht es weiter durch Thailand und Malaysia bis nach Singapur. Bauers Fortbewegungsmittel ist eine Rikscha. Zwar ist das in Asien kein ungewöhnliches Vehikel, aber kaum ein Asiat würde daran denken, mit einem solchen dreirädrigen Gefährt auf Reisen zu gehen und 5.000 Kilometer herunterzustrampeln. Am 14. Februar 2008 will Thomas Bauer am Ziel sein.

EURASIEN

Thomas Heinze (28) und Nico Dünkel (29) aus Rudolstadt in Thüringen haben in vier Monaten die imaginäre Linie zwischen Asien und Europa bereist, die man in der Neuzeit als „Grenze“ bezeichnet. Die Route führte sie entlang des Uralgebirges und des Uralflusses bis zum Kaspischen Meer, durch den Kaukasus und am Schwarzen Meer vorbei bis in die Türkei. Vom Kaspischen Meer aus hatten sie einen Abstecher durch Zentralasien unternommen. Mitte September fand die abenteuerliche Tour in der türkischen Metropole Istanbul ihr Ende. Im letzten von fünf Reiseberichten ziehen die Thüringer dieses Mal Bilanz und berichten von Istanbul und der Rückfahrt in die Heimat.

EURASISCHER LUFTVERKEHR

Das ehrgeizige Projekt des Luftfahrt-Drehkreuzes im Mecklenburg-Vorpommerschen Parchim scheint zu funktionieren. Wenn auch vorläufig noch auf Pump. Der chinesische Investor hat Zahlungsprobleme. Grund sei die bislang ausgebliebene Genehmigung der Regierung in Peking, Geld in das deutsche Projekt stecken zu dürfen. Der Dalai-Lama-Empfang im Kanzleramt durch Angela Merkel soll zu der Verzögerung geführt haben. Der „Spiegel“, recherchiert indes, weil es Ungereimtheiten in den Biographien einiger Protagonisten geben soll. Ungeachtet dessen werden aber von allen Beteiligten weiter Durchhalteparolen ausgegeben.

EURASIEN

Thomas Heinze (28) und Nico Dünkel (29) aus Rudolstadt in Thüringen haben in vier Monaten die imaginäre Linie zwischen Asien und Europa bereist, die man in der Neuzeit als „Grenze“ bezeichnet. Die Route führte sie entlang des Uralgebirges und des Uralflusses bis zum Kaspischen Meer, von dort weiter durch den Kaukasus und am Schwarzen Meer vorbei bis in die Türkei. Mitte September fand die Reise in der türkischen Metropole Istanbul ihr Ende. Sie liegt am Bosporus und damit sowohl in Europa als auch in Asien. Nach ihrem mehrere tausend Kilometer langem „Abstecher“ quer durch Zentralasien (vergangene Ausgabe) berichten sie dieses Mal von ihren Erlebnissen im Kaukasus - einer der wohl abenteuerlichsten und geheimnisvollsten Regionen der Welt.

EURASIEN

Thomas Heinze (28) und Nico Dünkel (29) aus Rudolstadt in Thüringen haben in vier Monaten die imaginäre Linie zwischen Asien und Europa bereist, die man in der Neuzeit als „Grenze“ bezeichnet. Die Route führte sie entlang des Uralgebirges und des Uralflusses bis zum Kaspischen Meer, von dort weiter durch den Kaukasus und am Schwarzen Meer vorbei bis in die Türkei. Mitte September fand die Reise in der türkischen Metropole Istanbul ihr Ende. Die Stadt liegt am Bosporus und damit sowohl in Europa als auch in Asien. Dieses Mal berichten Heinze und Dünkel von ihrem mehrere tausend Kilometer langen Abstecher quer durch Zentralasien, den sie vom Kaspischen Meer aus unternahmen.

EURASISCHE DIMENSIONEN

Über die Wege und Pfade der Seidenstraße hat seit jeher ein reger Austausch von Gütern, Kulturen und Religionen stattgefunden, von Techniken und Kunststilen. Ihre Verbindungen sind seit fünftausend oder sechstausend Jahren oder noch länger eine Art Schicksalsweg des eurasischen Kontinents – die älteste Handels-, aber auch Völkerverbindung der Welt.

KONSTANTIN

Zehn Jahre lang wurde Westrom von der Moselstadt Trier aus regiert. Im Jahr 307 soll der römische Caesar Konstantin hier geheiratet haben. 1700 Jahre Erinnerung. Aber der später von Konstantinopel – dem heutigen Istanbul – aus regierende Kaiser hat nicht nur das Gesicht Triers geprägt, sondern auch das Europas und großer Teile Eurasiens. Die bislang größte Schau über den spätrömischen Kaiser (ca. 275 bis 337 n. Chr.) und seine Zeit ist seit 2. Juni und noch bis 4. November 2007 in Trier zu sehen.

DIE SKYTHEN

Staatsoberhäupter aus Ost und West erwiesen Ihnen die Ehre und kamen zur Eröffnung der großen Skythenausstellung in Berlin. München und Hamburg sind die nächsten Stationen. Insgesamt werden die Skythen und ihre Schätze ein Millionenpublikum in seinen Bann ziehen. Die frühen Reitervölker aus der eurasischen Steppe faszinieren als Krieger, Künstler und Erbauer von Grabhügeln. Ihre Hinterlassenschaften haben die Wissenschaftler überrascht. Gold, Pferdemumien und blonde Reiter, die einst Asien bevölkerten. Sie zeigen, dass die Siedlungsgeschichte Eurasiens noch voller Überraschungen steckt.

EURASIEN

Thomas Heinze und Nico Dünkel (beide 28) aus Rudolstadt in Thüringen wollen in vier Monaten die imaginäre Linie zwischen Asien und Europa bereisen, die man in der Neuzeit als „Grenze“ bezeichnet. Die Route führt sie entlang des Uralgebirges und des Uralflusses bis zum Kaspischen Meer, von dort weiter durch den Kaukasus und über das Schwarze Meer bis in die Türkei. Vom Kaspischen Meer aus ist ein Abstecher nach Zentralasien geplant. Mitte September soll die Reise in der türkischen Metropole Istanbul ihr Ende finden. Sie liegt am Bosporus und damit sowohl in Europa als auch in Asien. Im Eurasischen Magazin werden sie von der abenteuerlichen Tour berichten. Dieses Mal: Der nördliche Ural.

EURASIEN

Die eurasische Strategie ist einer der Grundsteine kasachischer Außenpolitik. Was man darunter zu verstehen hat und wie diese Strategie in Zukunft aussehen soll, erläutert im Gespräch mit dem EURASISCHEN MAGAZIN Dr. Bulat Klichbajewitsch Sultanow. Er ist Direktor des Kasachischen Instituts für Strategische Studien, KISS.

HEIMAT IN DEUTSCHLAND

Sie kommen aus ganz Eurasien in die Bundesrepublik Deutschland. Zwar gibt es in der Bevölkerung noch immer Angst, die Zuzügler könnten Einheimischen die Arbeitsplätze wegnehmen. Aber nicht wenige Migranten schaffen inzwischen selbst Arbeitsplätze. Laut Statistischem Bundesamt leben in Deutschland mehr als eine halbe Million Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund. Sie bringen als besondere Qualifikation Mehrsprachigkeit, internationale Kontakte, Flexibilität und die Kenntnis anderer Kulturen mit. Tatjana Balzer stellt fünf Erfolgsgeschichten von eurasischen Einwanderern vor. Vier von ihnen sind Unternehmer.

EURASIEN

Während der großen reiternomadischen Reiche in Eurasien war der Horizont der Herrschenden weiter als in heutigen Gipfel-Zeiten, in denen die Politiker mit dem Flugzeug anreisen. Das ergab ein Gespräch mit Dr. Michael Tellenbach, Zweiter Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. Unter dem Hufschlag seiner Pferde wäre Eurasien um ein Haar vereinigt worden. Heute haben Politiker Mühe, ein funktionierendes Rumpf-Europa zustande zu bringen.

EURASIEN ÖKOLOGISCH

Waschmittelallergien sind weit verbreitet. Die Suche nach antiallergischen Rohstoffen für die Waschmittelproduktion ist deshalb besonders wichtig. Einer kleinen Schwarzwaldfirma ist es gelungen, aus indischen Seifennüssen chemiefreie, natürliche Produkte herzustellen. Die nachwachsenden Rohstoffe liegen ganz im ökologischen Trend. In einem Spezialverfahren werden daraus Wasch- und Spülmittel in flüssiger Form produziert. Reformhäuser und Supermärkte reißen sich darum. Auch Handelsketten haben sie schon in
ihren Regalen stehen.

PFERDESTÄRKEN

Der eurasische Kontinent ist wie kein anderes Gebiet der Erde vom Pferd geprägt. Völker aller Zeiten haben die Weiten zwischen Pazifischem und Atlantischem Ozean durchritten. Wie das Pferd in inniger Symbiose mit dem Menschen Reiche formte und Gesellschaften prägte, zeigt eine große Sonderschau in Mannheim.

TRANSNISTRIEN

In der Hauptstadt der international nicht anerkannten Republik Transnistrien gibt es eine moskautreue Jugendorganisation mit dem Namen „Proriv“ – zu Deutsch „Durchbruch“. Ihre Büroräume werden optisch von Che-Guevara-Plakaten beherrscht. Nicht weiter verwunderlich, denn sie gehören zur „Che Guevara High School of Political Leadership“, gegründet von Dmitrij Soin. Er ist der Führer einer Bewegung, die Transnistrien als Brücke für einen geeinten Kontinent betrachtet, aber auch als „neues Tibet“ und als Land mit großer mystischer Zukunft.

EURASIEN

Die Siedlungsgeschichte Eurasiens steckt voller Überraschungen. Große Teile des westlichen Asiens und Zentralasiens waren bis zum Auftreten der Hunnen von einer europiden Bevölkerung besiedelt. Erst zu Beginn des Frühmittelalters ändert sich die ethnische Zusammensetzung der Menschen in diesem Gebiet. Hermann Parzinger, Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts erklärt im Gespräch mit dem EURASISCHEN MAGAZIN, wie die Wellen vieler Völkerschaften aus den Steppen Sibiriens das Gesicht Eurasiens geprägt haben.

GÜTERVERKEHR EUROPA-ASIEN

Die Weichen sind gestellt. Am 20. November wurden zwischen den Bahngesellschaften von China, Russland und Deutschland Vereinbarungen für die Verbindung ihrer Schienennetze getroffen. Dies ist die Geburtsstunde der Vernetzung der größten Landmassen der Erde im eurasischen Verkehrsverbund. Von Schanghai bis Berlin und von Rotterdam bis Peking sollen in Kürze durchgehende Gütertransporte rollen. Die Bahn braucht für die Route quer durch den eurasischen Kontinent weniger als ein Drittel der Zeit, die für einen Transport mit dem Schiff benötigt wird.

EURASISCHE FLORA

Sie kommen im Gepäck von Reisenden, werden absichtlich oder unabsichtlich eingeführt: Pflanzen und Tiere, die es vorher nur in anderen Gebieten gegeben hat. Einige sind besonders erfolgreich und verdrängen die heimischen Arten. Im Gespräch mit dem EURASISCHEN MAGAZIN erklärt Dr. Franz Essl vom Österreichischen Umweltbundesamt in Wien welche Bedeutung diese so genannten Neophyten haben und weshalb ihre Zahl in jüngerer Zeit immer mehr zunimmt.

NEOPHYTEN

Von der Mitsommerzeit bis zu den ersten Frösten blühen in Eurasien die „Bauernorchideen“. So wird das „Drüsige Springkraut“ wegen seiner auffallend schönen, orchideenähnlichen Blüten in Mitteleuropa genannt. Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet waren die nordindische Himalayaregion, Pakistan und Kaschmir. Vor gut 150 Jahren wurden Springkrautsamen nach England ausgeführt. Seither wandert die schöne Inderin von den britischen Inseln aus wieder nach Osten und erobert eine Region Eurasiens nach der anderen.

LEBENSERWARTUNG IN EURASIEN

Fast überall auf der Welt werden die Frauen älter als die Männer. Aber es gibt Länder, in denen die Lebenserwartung der Geschlechter ganz nahe beieinander liegt, wie beispielsweise in Japan. Und es gibt andere, wie Rußland, wo die Männer mehr als ein Jahrzehnt vor ihren Frauen sterben. In Deutschland leben Frauen im Schnitt sechs Jahre länger als Männer. Die Gründe der unterschiedlichen Lebenserwartungen analysiert Prof. Elmar Brähler von der Universität Leipzig. Er ist dort Leiter der Abteilung für Medizinische Psychologie und Soziologie.

PROGNOSEN
Wie geht es weiter mit der Energieversorgung der Welt – wohin entwickeln sich die Preise? Wird genug Kapital mobilisiert, um alle Ressourcen ausbeuten zu können – und für wie lange werden sie reichen? Mit diesen Fragen befassen sich wissenschaftliche Institutionen von Staaten und Energiekonzernen. Das EURASISCHE MAGAZIN hat zusammengestellt, was die Internationale Energieagentur in Paris und die Geologische Bundesanstalt in Hannover vorhersagen.

ENERGIEVERSORGUNG

Bestimmen künftig die Länder mit den größten Energiereserven die Weltpolitik? Haben Länder wie der Iran, Katar oder Rußland die westlichen Industrieländer in der Hand? Werden Öl und Gas unbezahlbar, oder bietet die hochentwickelte Technik der Industrieländer neue Wege zur Verbilligung und Sicherung der Energieversorgung? Dr. J. Peter Gerling von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover analysiert im Gespräch mit dem Eurasischen Magazin die Lage.

WIRTSCHAFT
Von den wirtschaftlichen Chancen und Risiken, die sich ergeben, wenn Europa und Asien zusammenkommen.

EURASIEN HISTORISCH

Ihre Kultur hat Europa und Teile Eurasiens ein Jahrtausend lang geprägt. In Sprache, Musik und Sagen lebt vieles von ihnen fort, auch wenn sie kaum etwas anderes hinterlassen haben als Fundstücke. Schriftliche Überlieferungen gibt es nur durch antike Schreiber. Der Historiker Arnulf Krause sagt von ihnen: „Selten erstritt sich ein Volk so viel Ruhm und erlitt so viele Niederlagen wie die Kelten.“

EURASIEN HISTORISCH

Wie Geisterreiter brachen sie aus den kasachischen Steppen über das westliche Eurasien herein. Vor ihnen flohen ganze Völker, auf die sie bei ihrem Vorrücken stießen. Aus diesen Flüchtlingsströmen entwickelte sich das, was heute mit dem Begriff „Völkerwanderung“ bezeichnet wird. Mit neuen Waffen, raffinierter Taktik und einem ungestümen Mut überrannten die Hunnen alles, was sich ihnen in den Weg stellte. Doch ihr staatenbildendes Zeitalter dauerte nur einen Lidschlag der Geschichte, nicht einmal hundert Jahre, dann verschwanden sie wieder im Dunkel der Anonymität, in dem sie auch zuvor schon Jahrtausende gelebt hatten. Ihr Ruf als grausame und furchtlose Krieger hat alle Zeiten überdauert.

EURASIEN HISTORISCH

Rom war die erste Supermacht der Geschichte. Das Imperium Romanum ist Inbegriff abendländischer Macht. In seiner Blütezeit herrschte es in großen Teilen Europas und in Randgebieten Asiens. Sogar afrikanische Kolonien zählten zu seinem Machtbereich. Am Ende versank es in einem Sumpf aus Korruption, Laster und Cäsarenwahn. Die Germanen der Völkerwanderungszeit versetzten ihm den Todesstoß.

SIBIRIEN
Zur Geschichte der sibirischen Museen im 19. und 20. Jahrhundert

VERKEHRSPOLITIK
Die Mängel der Infrastruktur zwischen Europa und Asien als Chance.

EURASIEN

Kasachstan und China planen eine Eisenbahnlinie vom Gelben Meer bis zum
Hamburger Hafen – 2010 soll die Strecke durchgängig befahrbar sein.
In Istanbul wurde der ersten Spatenstich fur den Bosporustunnel gesetzt.

HANDEL IN EURASIEN

Eurasien, das ist auch ein riesiger Markt, der vor Jahrhunderten
schon einmal durch die Seidenstraße weitgehend erschlossen war. In
unserer Zeit wird das Handelsnetz auf dem eurasischen Kontinent neu geknupft.
Zum Beispiel von Metro.

VORGESTELLT
transcript Verlag , Bielefeld 2004, 397 Seiten, € 25,80, ISBN 3-899-42131-0.

UNIVERSITÄTEN-VERGLEICH

Die chinesische Universität Jiao Tong in Shanghai hat eine Liste der weltbesten Universitäten veröffentlicht. Das Ergebnis macht den Ruckstand der europäischen und asiatischen Hochschulen im Vergleich zu den amerikanischen uberdeutlich.
Das Eurasische Magazin stellt die verschiedenenen Weihnachtsbräuche des eurasischen Kontinents vor.

FEST DER VÖLKER

Weihnachten ist nicht als fertiges Fest in die Welt
gekommen, sondern es hat tiefe Wurzeln in den Mythologien verschiedener historischer
Völker, die auf dem Kontinent lebten. Im Laufe der Jahrtausende hat es
eine Reihe von Zutaten und Veränderungen erlebt. Es wird inzwischen nahezu
weltweit gefeiert, ist aber ausschließlich eurasischen Ursprungs, wie
eben auch die großen Weltreligionen.

LAUTE AUS EURASIENS FRÜHZEIT
Die wichtigsten Ergebnisse aus dem monumentalen
Werk des Munchner
Finnougristen Hartmut Katz – vorgestellt von Peter-Arnold Mumm.

EURASIEN IN ANDEREN MEDIEN
Der Kampf gegen Eurasien · Krieg der USA gegen Eurasien · Die Eurasien-Strategie der USA und die Türkei - der Aufstieg der neuen militaristischen Welle · In Eurasien liegt die Zukunft Deutschlands!

EURASIEN IN ANDEREN MEDIEN
Die Zeitschrift „Sezession“ druckte in ihrer Ausgabe Nr. 2 vom
Juli 2003 zwei Beiträge zum Thema Eurasien: „Eurasien pro“
und „Eurasien contra“. Der Pro-Part stammt von Eberhard Straub.
Er trägt den Titel „Kontinantalblock Eurasien“. Die Gegenposition
vertritt Karlheinz Weißmann unter dem Titel „Delikatesse gegenuber
dem Hegemon“.

EURASIEN IN ANDEREN MEDIEN
Das Eurasische Magazin widmet sich schon seit vielen Monaten der Entwicklung
des Großkontinents, der sich zwischen Wladiwostok am Pazifik und der portugiesischen
Estremadura erstreckt. Seit einiger Zeit befassen sich immer mehr Medien mit
diesem faszinierenden Thema. Wir stellen hier eine Auswahl der interessantesten
Beiträge vor. Hier "Eurasische Gegenmacht" von Rudolf Maresch.
Zwei konkurrierende Projekte zur Erschließung neuer Energiekorridore
in Eurasien
Werden die USA zur vorherrschenden Macht im größten Energiereservoir
der Erde? Das ist die entscheidende außenpolitische Frage der Zukunft.
Rizvan Nabiev analysiert das Ringen der Großmächte um den Zugang
zu den riesigen Ol- und Gasvorkommen und die Stationierung von Truppenkontingenten
im Zentrum Eurasiens.
Das Eurasische Magazin erscheint nun seit genau
einem Jahr. Anläßlich dieses Jubiläums haben wir zahlreiche
Wissenschaftler gebeten ihre Einschätzung abzugeben zu den Chancen einer
Zusammenarbeit eurasischer Staaten mit dem Ziel die dominante Stellung der USA
in der internationalen Politik zu mäßigen und politische Entscheidungsfindungen
wieder mehr auf Konsens auszurichten.

SHOW-BUSINESS ENTDECKT EURASIEN
Was dem legendären Kaiser der Mongolen und seinen Söhnen nie gelungen
ist, hat der Entertainer aus Nurtingen vollbracht: Eurasien zu einem populären
Thema zu machen.

EURASIEN HISTORISCH
Steppenreiter schufen das erste eurasische Imperium – zur Zeit seiner größten Ausdehnung erstreckte es sich von China bis nach Schlesien und vor die Tore Wien

EURASISCHE URSPRACHE
Interview mit PD Dr. Peter-Arnold Mumm vom Zentrum fur historische Sprachwissenschaften
der Ludwig-Maximilians-Universität München uber nostratische
Forschungsansätze zur Entdeckung einer gemeinsamen Ursprache auf dem Kontinent
Eurasien.

EURASIEN ERFAHREN
30 000 Kilometer auf den Spuren von Marco Polo – 130 Tage Fahrt nach Singapur – der Kontinent lockt mit seiner Weite und unerschöpflichen Vielfalt zum großen Abenteuer

EURASIEN HISTORISCH
Das Bergvolk zwischen Mesopotamien und Kleinasien drohte oft in seiner Geschichte in Vergessenheit zu geraten – wenn es ins Rampenlicht trat, lag stets Unheil über dem eurasischen Kontinent – und das ist auch jetzt so, im Zeichen des bevorstehenden Irakkrieges

EURASIEN HISTORISCH
Sie forderten das Abendland heraus und bereicherten es – 800 Jahre herrschte die muslimisch-maurische Kultur in Spanien – sein Gesicht wird davon bis heute geprägt

NORDKOREA
Es ist eines der letzten kommunistischen Länder der Erde – nur spärlich dringen Nachrichten nach außen – das EURASISCHE MAGAZIN interviewte Rainer Zachert, der als Mitarbeiter einer Hilfsorganisation Nordkorea schon mehrfach bereiste

EURASIEN HISTORISCH
Sie schrieben 400 Jahre Geschichte in Europa und Asien
– und ganz nebenbei entdeckten sie auch noch Amerika.
Ihr Aktionsradius reichte vom heutigen New York über Bagdad bis China, von Grönland bis Nordafrika und von der Küste der iberischen Estremadura bis zur Wolga.
Dr. Bodo Thöns über die einzigartige Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn. Zusammen mit Hans Engberding veröffentlichte er das „Transsib-Handbuch“ und in diesem Jahr auch das „Transsib-Lesebuch“. Das Interview führte Hartmut Wagner.

LAUTE AUS DER FRÜHZEIT
Wissenschaftler glauben eine gemeinsame Ursprache des Kontinents entdeckt zu haben – zwischen Indien und Anatolien soll das „Boreische“ entstanden sein

EURASISCHE BEWEGUNGEN UND STRÖMUNGEN
Alexander Dugins Partei „Euroasia“ ist keinesfalls konkurrenzlos
Der Islam ist die jüngste der fünf Weltreligionen. Sie wurde von Mohammed gegründet, der um 570 n. Chr. in Mekka auf der arabischen Halbinsel geboren wurde. Ab 610 reiste er als Prophet durch das Land, um Anhänger um sich zu scharen.
Eurasiens Götter sind die erfolgreichsten aller Zeiten. Ihre Lehren haben die Welt erobert. Die fünf großen Weltreligionen kommen alle aus Eurasien.

IMPERIUM AMERIKA
Nach neuester Einschätzung amerikanischer Politikwissenschaftler ist dazu nur eine eurasische Allianz aus Rußland, China, Japan und Deutschland in der Lage

KULTUR DER ERNÄHRUNG

RUßLAND

US-STREITKRÄFTE
Wie das Leben vor 40.000 Jahren auf der Schwäbischen Alb ausgesehen hat, wie bei Eis und Schnee Tiere gejagt wurden und wie der moderne Mensch auf den Neandertaler traf - das alles wird hier lebendig.
Das Machtspiel geht weiter. Für den US-Schriftsteller und Polit-Denker Robert Kagan ist die Welt zum Großmachtnationalismus alter Prägung zurückgekehrt.
Die Seidenstraße eröffnet eurasische Dimensionen. Sie ist die älteste Handelsverbindung der Welt. Über ihre Pfade hat seit jeher ein reger Austausch von Gütern, Kulturen und Religionen stattgefunden, von Techniken und Kunststilen. Erste Verbindungen sind schon vor fünftausend oder sechstausend Jahren oder noch früher entstanden. Helmut Starrach ist ihnen gefolgt. Von Rom bis Peking. Was er entdeckt und dokumentiert hat, ist im besten Sinne Erlebnisbericht – mit dem Anspruch der Deutung und Einordnung in eurasische Epochen.
Eurasien entwickelt sich, wenn auch nicht so, wie sich das die Theoretiker diverser eurasischer Vorstellungen in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vorgestellt hatten. Während ihre Denkgebäude in Büchern wie dem von Stefan Wiederkehr noch einmal aufleben, entstehen weitgehend pragmatische eurasische Strukturen in der praktischen Politik von Ländern wie Russland, Kasachstan, China und Indien.
Gilgamesch ist König von Uruk. Gemeinsam mit seinem Freund Enkidu besteht er gefährliche Abenteuer. Nach Enkidus plötzlichem Tod zutiefst erschüttert, begibt er sich auf eine weite Reise. Doch während seiner Suche nach ewigem Leben erhält er immer wieder dieselbe Antwort: „Das Leben, das du suchst, wirst du nicht finden. Als die Götter den Menschen erschufen, bestimmten sie für ihn auch den Tod.“
Die Seidenstraße verbindet seit über 2000 Jahren die eurasischen Völker. Kaufleute und Pilger, Diplomaten und Missionare nutzten sie auf ihren Wegen zwischen Ost und West. Das Büchlein „Die Seidenstrasse“ von Thomas O. Höllmann erzählt von der Bedeutung und Geschichte der legendären Handelsstraße.
Pendragon Verlag, Bielefeld 2003, 336 Seiten, ISBN 3-934872-50-6.
Töchter Putins und Allahs · Eurasien und der Transrapid
Olenin Terek: „Der Mann aus Grosny“.
Ein Polit-Thriller zum Thema Eurasien