EM-Lesern ist Motorrad-Abenteurer Joe Dakar bestens bekannt. Schon als er sich noch bürgerlich Jochen Stather nannte, hat er durch seine Geschichte „Mit dem Moped nach Sibirien“ die Leser begeistert. Diesmal ging es nach Kroatien, auf die Insel Krk, zum Nationalpark Paklenica und nach Opatia, dem ehemaligen Sankt Jakobi an der Kvarner Bucht. Dazu Dakar: „Geführte Touren passen ja so gar nicht in meine Vorstellung von Motorrad Reisen, aber wenn die Zeitschrift „ReiseMotorrad“ zur jährlichen „Kroatien Rallye“ ruft, bin ich natürlich wieder dabei, denn bei dieser Veranstaltung ist Spaß vorprogrammiert! Und um den ging es bei dieser Tour vor allem.
Wanderer, kommst Du nach Pula, frage nie einen Einheimischen nach dem Weg! Es sei denn, Du willst mit dem Auto an Dein Ziel kommen. Für Fußmärsche sind die Menschen auf der istrischen Halbinsel denkbar schlechte Auskunftspersonen. Und Wandern nach dem Prospekt des Tourismusverbands ist eine echte Herausforderung.
Von der Sommerweide am 2.500 Meter hoch gelegenen Song-Kul-See ziehen die Nomaden im Herbst zu Tal. Jurten und Hausrat werden auf einen alten Lada verladen, der Kurs auf Naryn nimmt. Hier überwintern die Dschigiten, Nachfahren der Goldenen Horde. Nur Tachawi, der Alte, bleibt mit seiner Familie in Tasch-Rabat zurück, einer Karawanserei, die aus dem fünfzehnten Jahrhundert stammt.
Im rumänischen Siebenbürgen, im Apusenigebirge, ruht großer Reichtum: Das fast schon sprichwörtliche „Gold der Karpaten“. Über den Abbau des funkelnden Edelmetalls entspinnt sich ein heftiger Konflikt. Der Fotograf Martin Fejér hat das Abbaugebiet der geplanten Goldmine in den vergangenen zwei Jahren mehrmals besucht. Einige seiner Bilder stellte er für das Eurasische Magazin zu einer kleinen Fotoausstellung zusammen.
Das kleine Land im Sudkaukasus gilt als Wiege einer der ältesten Kulturen der Menschheit und als der erste christliche Staat uberhaupt. Armenien ist auch uber ein Jahrzehnt nach der Trennung von der Sowjetunion noch immer im Umbruch begriffen. Die Veränderung nach Westen ist klar erkennbar, doch die Realität hinkt dem Traum der Armenier noch weit, sehr weit, hinterher. Es ist “ein Land auf dem Weg“, das Timo Vogt in seiner Ausstellung im Eurasischen Magazin eindrucksvoll darstellt.
Vom 1. Mai an wird das geeinte Europa ein gutes Stück größer werden. Eine Gruppe von neun Fotografen nahm dieses historische Ereignis zum Anlaß, um Stimmungen und Eindrücke „Im Osten“ Europas einzufangen.