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Themen: Geschichte
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„Ich bin auf Reisen immer wieder gerne in keltische Länder wie Irland oder Schottland gefahren“, sagt Rüdiger Sünner im Eingangstext zu seiner dem Buch beiliegenden DVD. Dort hätte ihn nicht nur die Landschaft angezogen, sondern auch das unverkrampfte Verhältnis der Menschen zu ihren Mythen, Sagen und Kultstätten. Sünner analysiert, wovon die Verkrampfung gegenüber den Mythen in germanischen Ländern herrührt. Er kommt zu dem Ergebnis: „Vom Missbrauch in Nationalsozialismus und rechter Esoterik“.
Es war eine kalte Welt in der sich gewaltige Gletscher bildeten von denen Reste noch heute zu sehen sind. Fellbekleidete Jäger jagten in den Weiten windgepeitschter Steppen das mächtige Mammut. Und in den Höhlen entstand Kultur.
Alexander der Große errichtete in kürzester Zeit ein Reich von unvorstellbaren Dimensionen: Von Griechenland bis an den Persischen Golf, von Nordafrika bis nach Indien reichte die Macht des wohl berühmtesten Feldherrn der Geschichte.
Die Länder der „zweiten Welt“ bilden jenen Schauplatz, auf dem Imperien über die Weltordnung der Zukunft entscheiden werden. Gleichzeitig seien es die nervösen „Wechselstaaten“ an der Schwelle von der dritter zur ersten Welt, die bestimmen würden, wie sich das Machtgleichgewicht zwischen den drei größten Imperien – den USA, der Europäischen Union und China – im 21. Jahrhundert gestaltet.
Die Jahre 1848/49 sind für uns Mittel- und Westeuropäer keine Unbekannte. Während sich hier die Monarchen mit dem aufstrebendem Bürgertum, den entflammenden Freiheitsgedanken und somit den Aufständen auseinander setzten mussten, strebte das Zarenreich Russland auf, die Steppengebiete der turanischen Niederung unter sein Joch zu bannen.
Spanisch-Deutsch fürs Kinderzimmer – eine wunderschöne Märchen-Sammlung von der iberischen Halbinsel und dem spanischsprechenden Lateinamerika. Die Lust an der Sprache wird durch Spannung, durch Illustrationen und die kindgerechte Auswahl geweckt.
Ein Stoff zum Schwärmen, handelnd von Liebe, Treue, List, Macht und Reichtum, von blutigem Tod und gleißendem Gold. Die Leidenschaft im Kampf um Troja und die Verklärung dieser Geschichte hat ganze Generationen von Historikern, Geschichtslehrern und Schülern verzückt. Hunderte von Büchern sind darüber geschrieben worden. Schliemann hat das antike Troja mit seinen sagenhaften Goldschätzen ausgegraben. Aber gab es den Trojanischen Krieg um die schöne Helena wirklich und hat das berühmte hölzerne Pferd den Ausschlag gegeben? Es ist lohnend, sich von Barry Strauss durch die bronzezeitlichen Ereignisse führen zu lassen, die dem griechischen Dichter Homer zufolge vor über 3.000 Jahren an den berühmt-berüchtigten Dardanellen stattgefunden haben, an der innereurasischen Grenze zwischen dem Marmarameer und der Ägäis.
Eine Retrospektive zum Schaffen des russischen Fotografen Jewgeni Chaldej
Eurasien entwickelt sich, wenn auch nicht so, wie sich das die Theoretiker diverser eurasischer Vorstellungen in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vorgestellt hatten. Während ihre Denkgebäude in Büchern wie dem von Stefan Wiederkehr noch einmal aufleben, entstehen weitgehend pragmatische eurasische Strukturen in der praktischen Politik von Ländern wie Russland, Kasachstan, China und Indien.
„Töchter des griechischen Kriegsgottes Ares“ werden sie genannt: die Amazonen. Es sind legendäre Gestalten wie Penthesilea und Tomyris, heldenhafte Kämpferinnen, die sich auch gegen männliche Krieger behaupten konnten. Von der Archäologie wurde ihre Existenz bislang nicht bestätigt. Aber der Mythos lebt, wie Fornasier in dem prachtvoll aufgemachten Bildband aufzeigen kann.
Gilgamesch ist König von Uruk. Gemeinsam mit seinem Freund Enkidu besteht er gefährliche Abenteuer. Nach Enkidus plötzlichem Tod zutiefst erschüttert, begibt er sich auf eine weite Reise. Doch während seiner Suche nach ewigem Leben erhält er immer wieder dieselbe Antwort: „Das Leben, das du suchst, wirst du nicht finden. Als die Götter den Menschen erschufen, bestimmten sie für ihn auch den Tod.“
In Russland wird gegenwärtig vieles wiederentdeckt, was mit der Sowjetunion untergegangen schien. Russlands Präsident Putin lässt die Hymne spielen, die schon unter Stalin den Ruhm der Sowjetunion besang. Im russischen Fernsehen läuft gar eine Seifenoper in 40 Folgen, die den Diktator als gütigen und weisen Vater des Sowjetvolkes zeichnet und zum Heilsbringer stilisiert. Da mit der „Archivrevolution“ in Russland viele bislang unbekannte Dokumente über Stalins Wesen und Wirken ans Tageslicht kommen, bleibt es nicht aus, dass nun auch die Frage aufgeworfen wird, was es Neues gibt über Stalin und die Deutschen.
Gründlicher und umfassender wurde über Eurasien noch nie berichtet – jedenfalls was den östlichen Teil betrifft, das Gebiet zwischen Ural und Pazifik. Hermann Parzinger, der Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) hat akribisch auf über 1000 Seiten die frühe Siedlungsgeschichte dieses riesigen Raumes dargestellt.
Fünf Geschwister werden zur Zeit der russischen Oktoberrevolution zu Vollwaisen. Um im neuen Regime unter den Kommunisten nicht getrennt zu werden, fassen sie einen abenteuerlichen Plan und fliehen aus ihrem warmen Zuhause hinaus in das große, unsichere und gefährliche Russland.
Russlanddeutsche polarisieren. Sie gelten als besonders kriminell und schwer integrierbar. Das Buch von Sabine Ibsen-Peitzmeier und Markus Kaiser beleuchtet die Hintergründe und die Probleme, die einheimische Deutsche und Spätaussiedler miteinander haben.
Das Buch von Dr. Klaus Schmidt ist der sensationelle Forschungsbericht über eines der größten Menschheitsrätsel. Der Autor schildert in packenden Worten und Bildern das riesige Bergheiligtum eiszeitlicher Jäger auf dem Göbekli Tepe in Anatolien. Bei dem, was er gefunden hat, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Darstellung der ersten Götter der Menschheitsgeschichte. Und der Autor selbst, Prähistoriker vom Deutschen Archäologischen Institut (DAI), ist von Ehrfurcht, Erstaunen und Respekt erfüllt, wie er bekennt.
Die dramatische Geschichte des Verkaufs von Russisch Alaska an die Vereinigten Staaten von Amerika. Das erste Buch das dazu in deutscher Sprache erschienen ist, wartet mit einer Reihe neuer Dokumente und Erkenntnisse auf und kommt zu dem Schluß: es war eine Schmieren-Affäre.
Was hat uns geprägt – uns Europäer und unsere Sicht der Welt? Dieser Frage widmet sich eine Buchreihe mit dem Titel „Mythen Europas“. Sie beginnt mit dem Band zur Antike und wird mit weiteren sechs Bänden zu den folgenden Epochen bis zur Neuzeit fortgesetzt. Es geht darum, welche „Schlüsselfiguren“ der einzelnen Epochen, welche Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen verkörpern und was an den uralten Mythen, die sich um sie ranken, bis heute fasziniert.
National Geographic, Hamburg 2002, 304 Seiten, Bild-/Textband, Format 23 x 31cm, 200 Farbfotos, 30 Karten, 49,00 Euro, ISBN 3-934-38585-0.
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