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Themen: Russland
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Gibt es sie – eine wirkliche Opposition gegen das System Putin in Russland? Und wenn ja, von wem wird sie organisiert, was sind ihre Forderungen und wie stehen ihre Chancen?
Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat.
In dieser Auseinandersetzung des deutschen Transformationsforschers Ehlers mit dem russischen Poeten Berschin kommen Eigenschaften und Befindlichkeiten über den „eurasischen Integrationsknoten“ Russland und seine Menschen zutage, die man sonst nirgends findet.
Was ist von „Putin nach Putin“ zu erwarten? In EU-Europa, wo ständig die Angst vor den aggressiven Russen geschürt wird und davor, dass sie das Gas abdrehen könnten, wird übersehen, dass längst viel mehr im Gange ist: „Am fernen Horizont sind die Konturen einer neuen Weltordnung“ sichtbar, schreibt Alexander Rahr. Und er beschreibt auch wie diese aussehen kann. Dazu stützt er sich auf Informationen aus dem Kreml und solchen, die ihm beim fünften Treffen der Mitglieder des Waldai-Klubs im Kaukasus zuteil wurden.
Dieses Bändchen räumt mit den häufigsten Klischees auf. Gerd Ruge bringt uns Russland nah. Er lässt uns die Verzwickungen, die Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen und Russen von den Anfängen bis zur heutigen Zeit noch einmal miterleben.
Was Russland für den Westeuropäer einzigartig macht sind die Naturschauspiele, riesige Wälder ohne ausgeschilderte Spazierwege und dem Hinweisschild zum nächsten Gasthof. Und wer in dem Land reisen will, muss sich auf große Entfernungen zwischen Ansiedlungen einstellen und auf landestypische Wegeverhältnisse.
Als „Ratgeber über die Alltagskultur“ bezeichnet die Autorin selbst ihr Werk und als „Überlebensratgeber“. Weil man sich dort, „wo das Klima rau ist und die Winter lang sind, anders verhalten muss als im gemäßigten Westeuropa. Das fängt schon beim Einkaufen an…
Eine Retrospektive zum Schaffen des russischen Fotografen Jewgeni Chaldej
Ist die wieder erstarkte Großmacht Russland eine mögliche Gefahr und wie geht der Westen mit Russlands neuem Selbstbewusstsein um? Dirk Sagers neues Buch „Pulverfass Russland“ soll eine Bilanz der Regierungszeit Wladimir Putins und eine Bestandsaufnahme seines politischen Erbes sein - und kommt nicht ohne Bedrohungsrhetorik aus.
Kann Russland heute als außenpolitischer Partner oder eher als eine potenzielle Bedrohung gesehen werden? Wird die Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Westen intensiviert werden oder gehen beide Seiten dazu über, sich als Konkurrenten und Gegner zu betrachten? Wie wirkt sich Russlands Politik gegenüber seinen GUS-Nachbarn auf die Kooperation mit der euroatlantischen Welt aus? Diesen Fragen geht Dr. Christian Wipperfürth nach – seine Analyse ist realistisch und daher stellenweise auch nachdenklich und besorgt.
Mit diesem weltweit ersten Bildband über die Kinder der geschundenen russischen Republik Tschetschenien haben die Autoren ein einzigartiges Dokument vorgelegt. Es zeigt das Schicksal einer Kindheit, die das Grauen des Krieges zurückgelassen hat.
Unbemerkt von den europazentrierten und amerikahörigen Nationen im Westen entsteht das neue Eurasien. Die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit SOZ könnte schon bald mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren. Nach Meinung des Autors Alexander Rahr kann die SOZ zum wichtigsten regionalen Staatenbund der Welt aufsteigen, das einzige zukunftsträchtige Integrationsmodell für die vereinigungswilligen früheren Sowjetrepubliken sein. – „Was alle diese Länder eint, ist der Faktor Energie.“ Ein Buch von bestechender Aktualität, auch angesichts des bevorstehenden Machtwechsels in Russland. – Erstverkaufstag ist der 07. Februar 2008.
Mehr als 50 Reiseführer sind schon zum Thema Russland erschienen. Da fällt es nicht leicht, den Überblick zu behalten und das passende Werk auszuwählen. Seit Juni dieses Jahres gibt es nun noch einen mehr. Und der ist auf jeden Fall zu empfehlen.
Der Roman spielt im Kirgisien der heutigen Tage und erzählt davon, wie die Globalisierung das Leben jedes Einzelnen erreicht. Eigentlich geht es jedoch um viel mehr – man möchte fast sagen um alles, was unser Leben bestimmt und prägt: um Politik und Wirtschaft, um die Folgen der systematischen Umweltzerstörung, um menschlichen Verrat, die Suche nach Glück, um Fügung, Liebe und Hoffnung. Es ist ein großes Buch. Bei der Lesung des Autors am 20. März in Halle/Saale empfand das Publikum genau dies.
Anfang der neunziger Jahre schrieb sich der ukrainische Autor Juri Andruchowytsch die Prosa „Moscoviada“ von der Seele, um, wie er selbst sagte, die „imperialen Gespenster“ der in Auflösung begriffenen Sowjetunion zu vertreiben. Nun ist der Roman auch in deutscher Sprache erschienen.
Fünf Geschwister werden zur Zeit der russischen Oktoberrevolution zu Vollwaisen. Um im neuen Regime unter den Kommunisten nicht getrennt zu werden, fassen sie einen abenteuerlichen Plan und fliehen aus ihrem warmen Zuhause hinaus in das große, unsichere und gefährliche Russland.
Russlanddeutsche polarisieren. Sie gelten als besonders kriminell und schwer integrierbar. Das Buch von Sabine Ibsen-Peitzmeier und Markus Kaiser beleuchtet die Hintergründe und die Probleme, die einheimische Deutsche und Spätaussiedler miteinander haben.
„Wächter der Nacht“
Der Fantasyfilm von Timur Bekmambetov fesselte in Rußland fast 5 Millionen Zuschauer vor der Leinwand. Weit mehr als die aufwendigen Hollywood-Streifen „Herr der Ringe“ und „Matrix“. „Wächter der Nacht“ bietet eine hierzulande ungewohnte Form des Horrorfilms.
Vom Schwanken der russischen Außenpolitik zwischen „Gegenmachtbildung“ und „auf die Seite des Stärkeren schlagen“. Eine gelungene Analyse der Jahre von 1991 bis 2005.
Zedernüsse aus der Taiga – das ist kein Schreibfehler. Wer bislang nur die Zedern aus dem nordafrikanischen Atlasgebirge und dem Libanon kennt, der erfährt in diesem brandaktuellen Buch, was es mit Zedern aus der sibirischen Taiga auf sich hat.
Beslan wird auf lange Zeit der Inbegriff eines barbarischen Terroraktes sein – zumindest in Rußland und den anderen Kaukasus-Staaten. Damit das massenhafte Sterben vom vergangenen Herbst auch hierzulande nicht in Vergessenheit gerät, hat Andrea Strunk ein Buch über die Toten und die Überlebenden von Beslan vorgelegt.
Die dramatische Geschichte des Verkaufs von Russisch Alaska an die Vereinigten Staaten von Amerika. Das erste Buch das dazu in deutscher Sprache erschienen ist, wartet mit einer Reihe neuer Dokumente und Erkenntnisse auf und kommt zu dem Schluß: es war eine Schmieren-Affäre.
‚Putin-Literatur’ hat schon seit längerer Zeit in Deutschland Konjunktur. Der vorliegende Band fällt jedoch durch eine besondere Perspektive auf: Autor Christian Wipperfürth wirbt darin vor allem für ein besseres Verständnis des russischen Präsidenten und mahnt ein Überdenken der westlichen Positionen gegenüber Rußland an.
Rowohlt, Berlin 2004, 335 Seiten, ISBN 3-871344-87-7, 19,90 Euro
Verlag Wissenschaft und Politik, Historische Landeskunde, Deutsche Geschichte im Osten Bd. 2, 2. unveränderte Aufl., Köln 1998, 151 Seiten, 16,- Euro, ISBN: 3-8046-8805-5.
Aus dem Polnischen von Martin Pollack, Zsolnay-Verlag, Wien 2003, 286 Seiten, € 21,50, ISBN: 3-5520-5284-4
„The Return – Die Rückkehr“
Ein Vater, zu stolz, seinen Söhnen die Minimaldosis an Zuneigung zu schenken, will sie auf einer Abenteuerreise fur die Widrigkeiten des Erwachsenenlebens stählen.
Universitas Verlag, Munchen 2002, 510 Seiten, Abbildungen, 24,90 Euro, ISBN 3-8004-1438-4.
rowohlt, Reinbek 2003, 237 Seiten, 17,90 Euro, ISBN 3-498-00631-2
Töchter Putins und Allahs · Eurasien und der Transrapid
Molden Verlag, Wien 2003, 158 Seiten (inkl. Namensregister und vier Karten), 19,80 Euro, ISBN 3-85485-091-3.
Die Transsibirische Eisenbahn – die längste zusammenhängende Eisenbahnstrecke der Erde. Seit nunmehr einem Jahrhundert durchmißt sie die russischen Weiten zwischen Moskau und Wladiwostok am Pazifik.
Dort, wo sich einst Dissidenten trafen, drängen sich heute Jung-Hipsters durchs urig authentische Ambiente. Ostalgie, Prollkultur plus Szene-Chic – im Cafe Burger hängt der Filz nicht nur an den Wänden. Elektro-Nächte, Lesungen und Kleinkunst satt gehören zum täglich wechselnden Programm. Darunter auch Kaminers 'Russische Zelle’ und 'Russendisco’ –
Olenin Terek: „Der Mann aus Grosny“. Ein Polit-Thriller zum Thema Eurasien
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