
UKRAINE
Kiew hofft auf verbilligte Gaslieferungen aus Russland und will Moskau den Zugang zu seinen Pipelines gewähren.

UKRAINE
Der scheidende ukrainische Präsident ernannte überraschend Stepan Bandera zum „Held der Ukraine“. In Russland wertet man den Schritt als letzte verzweifelte Attacke des abgewählten Politikers gegen Moskau, um noch einmal Aufmerksamkeit zu erregen.

EM-INTERVIEW

Am siebten Februar wählen die Bürger der Ukraine im zweiten Wahlgang einen neuen Präsidenten. Welche Bedeutung diese Wahl für das Land hat, erläutert Nico Lange im Gespräch mit dem Eurasischen Magazin. Er ist Leiter des Auslandsbüros Ukraine der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew.

KOSAKEN

Eine Begegnung am Fluss der Kosaken, dem „Vater Don“. Auf der Staniza Wjoschenskaja lebt noch der alte Kosakengeist.

UKRAINE

Im westukrainischen Lviv (Lemberg) hält man die Amazonen nicht nur für einen Mythos, sondern ist überzeugt, dass diese zur ukrainischen Geschichte gehören. Die Sportwissenschaftlerin Kateryna Tarnovska hat eine Schule gegründet, in der junge Frauen mit Kampfsport und einer eigenen Philosophie zu modernen Amazonen erzogen werden sollen. Das schließt ein, dass sie sich auch in Haushaltsführung und Kindererziehung schulen lassen.

UKRAINE

Mit dem EU-Beitritt Polens, der Slowakei und Ungarns im Mai 2004 hat sich die EU-Außengrenze nach Osten verschoben. Damit ist für viele westukrainische Bürger im Grenzgebiet der Alltag schwerer geworden. Besonders betroffen sind Kleinunternehmer, die ihre Geschäfte bisher jenseits der Grenze abgewickelt haben. Aber auch Reisen in die EU-Länder werden für einige Ukrainer wegen der strengeren Visa-Regeln zu einem unangenehmen Abenteuer. Im Gegenzug denkt die politische Führung der Ukraine jetzt über eine Aufhebung der visumfreien Einreise für die Bürger der EU in ihr Land nach.

GASSTREIT
Weil die EU Kiew bei der Modernisierung seiner Pipelines helfen will und Russland nicht mit einbezogen wurde, gibt es Protest aus dem Kreml.

MUSIKWETTBEWERB

Russland setzt beim Eurovision-Song-Contest nicht auf nackte Haut sondern auf Ausdruck und lässt dafür sogar eine Nichtrussin antreten.

UKRAINE
Die ukrainische Orange Revolution ist - nach dem teilweisen Scheitern der Tulpen- und Rosenrevolution in Kyrgyzstan und Georgien - als ein Ereignis anerkannt, dass die Ukraine von anderen Gründungsrepubliken der Sowjetunion abhebt. Eine weitere Eigenart der postsowjetischen Ukraine hat dagegen bisher kaum Anerkennung gefunden. Nicht nur im ost-, sondern auch gesamteuropäischen Vergleich ist das ukrainische Parlament insofern eine Besonderheit, als es keine rechtsradikale Fraktionen enthält. Die politische Schwäche sowohl pro- als auch antirussischer Ultranationalismen auf nationaler Ebene ist um so bemerkenswerter, als die Werchowna Rada mit ihrer 3%-Hürde eine relativ niedrige Zugangsbarriere hat. Andreas Umland stellt in seinem Beitrag den internationalen Kontext und mögliche Bestimmungsfaktoren dieser faszinierenden ukrainischen Anomalie dar.

MEDIEN-ANALYSE 2
Selbstkritisches von deutschen Osteuropa-Korrespondenten zur „Orangen Revolution“

MEDIEN-ANALYSE 1

Ein kritischer Rückblick auf die deutsche Berichterstattung über die Orange Revolution

UKRAINE

Sie gehören zu James Bond so wie sein Kürzel 007 - die Rede ist von den Bond-Girls, die dem Agenten ihrer Majestät regelmäßig den Kopf verdrehen. Im 22. Agentenabenteuer wird diese Aufgabe von der ukrainischen Schauspielerin Olga Kurilenko übernommen, die in Deutschland zuletzt in dem Action-Film „Hitman“ und dem Episodenfilm „Paris je t’aime“ zu sehen war. Kurilenko tritt mit ihrer Rolle in die Fußstapfen von Berühmtheiten wie Ursula Andress, Britt Ekland, Kim Basinger oder Halle Berry. Der neue James Bond wird im November 2008 in die Kinos kommen – und Olga Kurilenko einem Millionenpublikum weltweit bekannt machen. Noch ist das Ex-Model kaum jemandem ein Begriff - selbst in ihrer Heimat kennt sie fast niemand.

EUROPA - UKRAINE - RUSSLAND

Die Ukraine stellt uns alle vor wahrlich große geopolitische Herausforderungen. Sie ist konstituierender Teil der europäischen politischen Kultur.

UKRAINE
Die Phosphorwolke, die nach einem Eisenbahnunglück in der Westukraine entstand, ist offenbar gefährlicher als zunächst angenommen. Die Zahl der Menschen, die wegen Vergiftungen in Krankenhäusern behandelt werden mussten, stieg auf 164. Präsident Juschtschenko warf der Regierung schwere Versäumnisse vor. Die Öko-Krise in der Nähe der Grenze zu Polen wird durch den Machtkampf zwischen Juschtschenko und Regierungschef Janukowitsch weiter angeheizt.

UKRAINE
Die Werbung der Parteien für den Wahlgang im Herbst ist angelaufen. Sie reißt niemand vom Hocker. Die Menschen am Schwarzen Meer sind desillusioniert. Ein Stimmungsbericht aus dem Südosten der Ukraine.

UKRAINE & EUROPA

Die ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko erfreut sich seit der so genannten „Orangen Revolution“ besonders in Westeuropa einer ungebrochen hohen Beliebtheit. Vielfach wird sie bereits als erfolgversprechende Gegenkandidatin gegen den ungeliebten Ministerpräsidenten Viktor Janukowitsch bei den Präsidentschaftswahlen 2009 gehandelt. Dabei wird nur allzu leicht vergessen, dass Timoschenko tief in die wirtschaftlichen Eskapaden der Ukraine verstrickt ist und mit ihrer Partei „Block Julia Timoschenko“ inhaltlich ausgesprochen wenig zu bieten hat.

UKRAINE-ASERBAIDSCHAN

In diesem Herbst reiste der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko zum ersten offiziellen Staatsbesuch nach Aserbaidschan. Die Beziehungen zwischen den beiden GUAM-Staaten waren seit der orangen Revolution in der Ukraine deutlich eingetrübt. Jetzt wurden zwischenstaatliche Abkommen unterzeichnet, die vor allem das Schlüsselproblem zwischen beiden Ländern regeln sollen: den Weitertransport des aserbaidschanischen Öls über ukrainisches Territorium nach Westeuropa.

EURASIEN
Der russische Politologe Sergej Morosow analysiert den Blick Moskaus auf die Politik des Westens.

MOLDAWIEN/UKRAINE
Der Cottbuser Eisenbahnliebhaber Detlef Hanschke organisiert jedes Jahr eine Bahnfahrt für Reisegruppen durch Osteuropa. Seine letzte Tour mit dem exklusiven Hotelzug führte durch Moldawien und die Ukraine.

UKRAINE
Zur Situation der Presse- und Medienfreiheit in der Ukraine. Stimmen von einer
Tagung in der Europäischen Akademie Berlin.
Kann Russland heute als außenpolitischer Partner oder eher als eine potenzielle Bedrohung gesehen werden? Wird die Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Westen intensiviert werden oder gehen beide Seiten dazu über, sich als Konkurrenten und Gegner zu betrachten? Wie wirkt sich Russlands Politik gegenüber seinen GUS-Nachbarn auf die Kooperation mit der euroatlantischen Welt aus? Diesen Fragen geht Dr. Christian Wipperfürth nach – seine Analyse ist realistisch und daher stellenweise auch nachdenklich und besorgt.
Die Lektüre dieses Buches ist all jenen zu empfehlen, die an einem umfassenden und differenzierten Bild der „Orangenen Revolution“ interessiert sind und die sich nicht scheuen, auch etwas zur Kenntnis zu nehmen, das gegen den Strich gebürstet ist.
Anfang der neunziger Jahre schrieb sich der ukrainische Autor Juri Andruchowytsch die Prosa „Moscoviada“ von der Seele, um, wie er selbst sagte, die „imperialen Gespenster“ der in Auflösung begriffenen Sowjetunion zu vertreiben. Nun ist der Roman auch in deutscher Sprache erschienen.